Einleitungsverbot von Abwässern aus Erd- bzw. Tiefenbohrungen

Sämtliche anfallende Abwässer aus Erd- bzw. Tiefenbohrungen (z. Bsp. Überwässer von Bohrschlammabsetzbecken) dürfen künftig nicht mehr in die Kanalisation unserer Mitgliedsgemeinden sowie unserer Verbandskanalisation eingeleitet werden dürfen.

Hinsichtlich einer geregelten Entsorgung ersuchen wir Sie sich an Ihre Baufirma, Planer oder Tiefenbohrfirma zu wenden.

Für den Reinhalteverband Pinzgauer Saalachtal

Dipl.-Ing. Walter Scholz, Geschäftsführer

am 9.8.2022

Auswirkungen in der Kläranlage

Aufgrund der unerlaubten Entsorgung von Bohrschlämmen in die Kanalisation ergaben sich auf der Kläranlage Saalfelden einige ungewöhnliche Auswirkungen. Hier zu sehen ist die Rotfärbung des Abwassers im Sand- und Fettfang der Anlage. Der Verursacher wurde ausgeforscht und ihm die Kosten für den erhöhten Wartungsaufwand in Rechnung gestellt.

Auswirkungen in der Kanalisation

Im Zuge von Wartungsarbeiten durch die Mitarbeiter des RHV wurde festgestellt, das Bohrschlamm in die Kanalisation gelangt ist. Bei der Erhebung des Verursachers wurde festgestellt, dass im Nahbereich bei einer Baustelle eine Tiefenbohrung stattfand. Die dabei anfallenden Abwässer wurden in Absetzmulden zwischengespeichert und die Überwässer in den Kanal abgepumpt. Leider war die Pumpe verrutscht und Bohrschlamm wurde abgesaugt.

Die Kosten der erforderlichen Kanalreinigung wurden der Tiefenbohrfirma in Rechnung gestellt.